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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup, Staatssekretärin Ute Leidig, Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau, Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch, Verkehrsminister Winfried Hermann, KVV-Geschäftsführer Prof. Alexander Pischon und Rastatts Erster Landesbeamte Sebastién Oser freuen sich über den unterschriebenen Gesellschaftervertrag. ( Foto: Paul Gärtner/KVV )
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KVV als »noch leistungsfähigere Plattform« - meistgelesen am 22. Januar 2026
KVV integriert VPE
Durch die Integration des Gebiets des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE) in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) entsteht ein Verbundraum für knapp zwei Millionen Menschen auf über 4.000 Quadratkilometern.
Das Land Baden-Württemberg, die Stadt Pforzheim und der Enzkreis sind dafür als Gesellschafter in den KVV beigetreten. Der Gesellschafterbeitritt wurde am 18. Dezember 2025 notariell beurkundet, wie der KVV am 21. Januar mitteilteMit der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. Januar 2026 hat die neue Verbundstruktur offiziell ihre Arbeit aufgenommen.

Mit der Erweiterung gehen verbindliche Qualitätsstandards in der Kundenbetreuung, einheitliche Tarife im gesamten Gebiet sowie die Weiterentwicklung digitaler Mobilitätslösungen wie etwa der 
KVV.regiomove-App, so der Verbund. 

Mit dem Beitritt des Landes Baden-Württemberg werde auch die Abstimmung zwischen Aufgabenträgern, Verbund und Landesebene weiter gestärkt. Verkehrsminister Winfried Hermann, der Karlsruher Oberbürgermeister und KVV-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Mentrup, der Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau, Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch sowie KVV-Geschäftsführer Prof. Alexander Pischon stellten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, die am 20. Januar stattfand die nächsten Schritte vor.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: »Die Einbindung des Verkehrsverbunds Pforzheim-
Enzkreis (VPE) in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bringt viele Vorteile für die Fahrgäste. [...] Kleinräumige Verbünde passen nicht zu den größeren Mobilitätsbedürfnissen von heute. Der gelungene Prozess zeigt auch: Wenn alle an einem Strang ziehen, gelingen Verbundzusammenschlüsse selbst in kurzer Zeit.«

KVV-Geschäftsführer Prof. Alexander Pischon hob die Bedeutung des nächsten Abschnitts
hervor: »Mit der notariellen Unterzeichnung und der Aufsichtsratssitzung ist der Übergang von der Absicht zur Umsetzung gelungen. Der KVV kann damit als noch leistungsfähigere Plattform dienen, um Verbundstrukturen gemeinsam zu gestalten und zukunftsfähige Lösungen im öffentlichen Nahverkehr umzusetzen.«

Für die Fahrgäste ändere sich durch die Erweiterung kurzfristig nichts. Bestehende Tickets und Abonnements behalten im jeweiligen tariflichen Geltungsbereich ihre Gültigkeit. Die Harmonisierung von Tarifen, Vertrieb und Kundenservices erfolge nach und nach. Der neue, einheitliche Tarif im erweiterten KVV-Gebiet ist derzeit für Dezember 2026 vorgesehen, so der KVV. Der weitere Prozess werde von den Gesellschaftern eng begleitet. 
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Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 22.01.2026
Kategorien: Marketing/Vertrieb
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