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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Der Konflikt um die künftige Finanzierung der Regionalbuslinien X204, X206, X259 und 265 zwischen dem Landkreis München und der Landeshauptstadt ist beigelegt. ( Foto: Münchner Verkehrs -und Tarifverbund )
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Landkreis München und Landeshauptstadt
Konflikt um Finanzierung der Regionalbuslinien beigelegt
Der Konflikt um die künftige Finanzierung der Regionalbuslinien X204, X206, X259 und 265 zwischen dem Landkreis München und der Landeshauptstadt ist beigelegt.
Dies berichtet der »Merkur« am 12. August. Die Folgeausschreibungen der Linien stehen ab 2028 an. München beteiligt sich auch künftig an der Finanzierung der Regionalbuslinien X204, X206, 259 und 265. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Vollversammlung beschlossen. Dabei werde territorial gezahlt, der Landkreis und die Stadt kommen jeweils anteilig für die in ihrer Gemarkung gefahrenen Kilometer auf, so die Zeitung.

Die Vollversammlung des Münchner Stadtrats habe zudem beschlossen, dass die Expressbuslinie X204 wegen ihrer Bedeutung für das Umland ab Dezember 2028 von Mittersendling bis zum Harras verlängert werden soll.

Nicht mehr mitfinanzieren will die Stadt ab 2028 dagegen die Expressbuslinie X208 vom Klinikum Großhadern über Martinsried und Planegg nach Germering, da zu diesem Zeitpunkt die U6 nach Martinsried verlängert sein soll. »Die Regionalbuslinien erfüllen eine wichtige Rolle für die Landeshauptstadt und das Umland und bringen Ein- und Auspendler umweltschonend zu ihren Arbeitsplätzen, so zum Beispiel nach Oberschleißheim, Ottobrunn und Unterhaching«, heißt es in der Begründung zum Stadtratsbeschluss.

Der Konflikt um die Finanzierung hatte im Juli in den Kreisgremien die Frage aufgeworfen, wie es weitergehen soll, wenn München aussteigt, was die Landeshauptstadt zwischenzeitlich wegen des Spardrucks angekündigt hatte, so der Merkur.

Landrat Christoph Göbel, der in zwei Schreiben an den Münchner OB Dominik Krause appelliert hatte, die territoriale Mitfinanzierung beizubehalten, freue sich nun über die Zustimmung: »Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage hätte eine alleinige Finanzierung durch den Landkreis zur Folge gehabt, dass das Angebot spürbar hätte eingeschränkt werden müssen. Das wäre gleichermaßen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis wie auch in der Landeshauptstadt gegangen.« Mit ihrer Finanzierungszusage wende die Stadt München diese Einschränkungen nicht nur ab, sondern setze zugleich ein wichtiges Zeichen, sagte Christoph Göbel auf Nachfrage des Merkur: »Die Herausforderungen im Verkehr des Großraums München lassen sich nur gemeinsam bewältigen.«
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Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 13.08.2026
Kategorien: Recht und Politik
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