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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Preise von 0,50 Euro bis 5,00 Euro an nicht-angeschlossenen Tankstellen, ohne Gewichtung mit Absatzmengen. Daten zum Rohölpreis und Raffinerieabgabepreisen Copyright Argus Media. Die Darstellung entspricht nicht notwendigerweise der Meinung von Argus Media. ( Graphik: Tecson )
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Anhaltende Unsicherheit im Nahost-Konflikt
Rohölpreis steigt auf 106,4 Dollar
Im Zusammenhang mit der anhaltenden Unsicherheit im Nahost-Konflikt und einem steigenden Rohölpreis sind die Kraftstoffpreise in den ersten beiden Septemberwochen erneut deutlich angestiegen. Der Tankstellenpreis für Diesel koppelte sich dabei am stärksten vom Rohölpreis ab.
Die Märkte haben in der vergangenen Woche zunehmend eingepreist, dass der Konflikt im Nahen Osten länger andauern werde und die Ölver­sor­gung noch massiver beein­träch­tigen könnte, berichtet Tecson. Am Dienstagmorgen gingen die Ölno­tie­rungen weiter nach oben, der Weltmarktpreis für Rohöl stieg auf 106,4 Dollar pro Barrel. Der Preis für Brent Rohöl liegt laut Tecson am Dienstag bei 107,4 Dollar pro Barrel.

Wie das Bundeskartellamt mitteilt, lagen die Durchschnittspreise im September bislang bei 2,30 Euro pro Liter bei E5, bei 2,25 Euro pro Liter bei E10 und bei 2,31 Euro pro Liter bei Diesel.
Die Kraftstoffpreise stiegen vom 1. bis zum 11. September um 7,1 Cent pro Liter bei Benzin und um 13,6 Cent pro Liter bei Diesel. 

Während der Rohölpreis laut Bundeskartellamt vom 1. bis zum 11. September um 6,5 Cent pro Liter stieg, erhöhten sich die Raffinerie-/Großhandelspreise vom 1. bis zum 11. September um 5,4 Cent pro Liter bei Benzin und um 11,4 Cent pro Liter bei Diesel.
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Preise von 0,50 Euro bis 5,00 Euro an nicht-angeschlossenen Tankstellen, ohne Gewichtung mit Absatzmengen. Daten zum Rohölpreis und Raffinerieabgabepreisen Copyright Argus Media. Die Darstellung entspricht nicht notwendigerweise der Meinung von Argus Media. ( Graphik: Bundeskartellamt )
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, erklärt hierzu: »Die angespannte Lage auf den internationalen Märkten schlägt sich derzeit auch in sehr hohen Kraftstoffpreisen nieder. Der Preis an der Zapfsäule wird daneben von weiteren Faktoren einschließlich Steuern und Abgaben bestimmt. Die hohe Belastung der Verbraucherinnen und Verbraucher haben wir sehr genau im Blick. Die bereits seit Mai laufenden Verfahren zur Preisbildung auf der Raffinerieebene betreiben wir deshalb mit hoher Intensität. Ob tatsächlich ein kartellrechtlich relevanter Missbrauch vorliegt, müssen diese Verfahren zeigen.«

In den seit dem Frühjahr laufenden Verfahren gegen die Raffineriebetreiber wertet das Bundeskartellamt derzeit die Antworten der Unternehmen auf die umfangreichen Auskunftsbeschlüsse aus. Parallel dazu laufe eine deutschlandweite Abfrage bei mehreren hundert Tankstellenbetreibern, die mehr als 90 Prozent des bundesweiten Tankstellennetzes repräsentieren.
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Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 15.09.2026
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