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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Im ländlichen Raum ist der Dieselbus oft nach wie vor alternativlos, betont WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg. ( Foto: Verkehrsministerium Baden-Württemberg )
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Baden-Württemberg nimmt Dieselbusse aus der Förderung - meistgelesen am 3. März 2026
WBO bedauert plötzliches Förder-Aus
Baden-Württemberg setzt die Busförderung 2026 fort, stellt aber die Förderung von Dieselbussen ein, was nach Ansicht des WBO zu Lasten des Klimaschutzes im ländlichen Raum geht.
Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) hat die vom Land Baden-Württemberg fortgeführte Busförderung und deren finanzielle Aufstockung begrüßt. Man bedauere aber und zeige sich überrascht, dass »die Beschaffung herkömmlicher Dieselbusse erstmals gänzlich aus der Förderung fällt und der Einsatz klimaschonender synthetischer Kraftstoffe wie HVO 100 insbesondere im ländlichen Raum damit an Rückenwind verliert«, so der Branchenverband.

»Im ländlichen Raum ist der Dieselbus oft nach wie vor alternativlos«, sagte WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg. Deshalb sei es bedauerlich, dass »die Anschaffung von Dieselbussen mit neuester Abgastechnologie keine Berücksichtigung mehr findet«. Mit diesen Fahrzeugen ließen sich in Verbindung mit HVO 100 schnell und vergleichsweise kostengünstig CO2-Emissionen reduzieren, so der WBO. »Die Verwendung von HVO 100 trägt zur Erfüllung der Sauberen-Fahrzeuge-Quote gemäß der Clean Vehicles Directive bzw. des Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetzes bei – Baden- Württemberg erfüllte im ersten Referenzzeitraum (2021 bis 2025) die gesetzlichen Vorgaben bei den sauberen Fahrzeugen nicht. Umso überraschter sind wir nun vom plötzlichen Aus«, sagte Yvonne Hüneburg.

Man hätte diesen Sachverhalt gerne mit dem Verkehrsministerium vorab fachlich erörtert, sagte die WBO-Geschäftsführerin. »Im Sinne eines effizienten Klimaschutzes wäre es sinnvoll gewesen, die Beschaffung emissionsarmer Dieselbusse auch weiterhin zu fördern, um das ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum stabil zu halten und um den Anreiz aufrechtzuerhalten, ältere Busse, mit stärkerem CO2-Ausstoß, durch neue, emissionsarme zu ersetzen«, führte Yvonne Hüneburg aus. 

»Während des Übergangs vom Diesel- zum E-Bus leisten synthetische- und Bio-Kraftstoffe einen ganz wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz«, sagte WBO-Geschäftsführerin Yvonne Hüneburg. Das Aus der Förderung von Dieselbussen im Rahmen des Busförderprogramms 2026 des Landes Baden-Württemberg sei daher bedauerlich.
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Von: Thomas Burgert
Veröffentlicht am: 03.03.2026
Kategorien: Antriebswende Verbände
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