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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Im Bild von links: Sandra Schnarrenberger von Gairing Omnibusverkehr und Kathrin Schmidtke, Leiterin des Amtes für Verkehr und Mobilität  ( Foto: Alb-Donau-Kreis )
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Alb-Donau-Kreis
Gairing übernimmt Verkehr für zehn Jahre
Gairing Omnibusverkehr mit Sitz in Neu-Ulm, hat den Zuschlag für das Linienbündel Brenz im Alb-Donau-Kreis erhalten.
Das Linienbündel wurde zum 1. Januar 2027 neu vergeben. Der Verkehrsvertrag läuft über zehn Jahre und umfasst rund 831.000 Fahrplankilometer pro Jahr. Dies teilte der Landkreis mit.

Mit dem neuen Vertrag wird das Verkehrsangebot im Linienbündel langfristig gesichert. Gleichzeitig wird Gairing zum Start des neuen Verkehrsvertrags zwei Elektrobusse im Linienbündel Brenz einsetzen. Perspektivisch soll der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge sukzessive erhöht werden, soweit dies unter den jeweiligen technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sinnvoll möglich sei.
 
»Mit der Vergabe des Linienbündels Brenz sichern wir über zehn Jahre hinweg ein umfangreiches und verlässliches Verkehrsangebot. Zugleich schaffen wir mit dem Einsatz von zwei Elektrobussen die Voraussetzungen für einen moderneren und klimafreundlicheren Busverkehr«, erklärt Kathrin Schmidtke, Leiterin des Amtes für Verkehr und Mobilität, in einer Mitteilung des Kreises.
 
Für den Alb-Donau-Kreis sei die Vergabe auch finanziell von großer Bedeutung. Die jährlichen Kosten für die bestellten Verkehrsleistungen belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Damit investiert der Landkreis langfristig in ein verlässliches und leistungsfähiges Busangebot und schafft zugleich Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
 
Sandra Schnarrenberger von Gairing Omnibusverkehr: »Wir freuen uns sehr über das Vertrauen des Alb-Donau-Kreises und darauf, das Linienbündel Brenz ab 2027 erstmals zu übernehmen. Wir starten mit zwei Elektrobussen und wollen den Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge anschließend sukzessive erhöhen. Nach heutigem Stand halten wir bei den derzeitigen Rahmenbedingungen den Einsatz von bis zu vier Elektrobussen – und damit einen Anteil von knapp 50 Prozent – für sinnvoll. Wie weit die Elektrifizierung im Laufe der kommenden Jahre tatsächlich voranschreiten kann, wird wesentlich von der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung abhängen.«
 
Den Einsatz der Elektrobusse sieht der Kreis als Teil der schrittweisen Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. Mit der Vergabe an die Gairing Omnibusverkehr sieht der Kreis die Grundlage dafür geschaffen, das Verkehrsangebot im Linienbündel Brenz langfristig und verlässlich fortzuführen. Der neue Vertrag verbindet eine umfangreiche Verkehrsleistung mit einem weiteren Schritt bei der schrittweisen Elektrifizierung des Busverkehrs.
Von: Vera Wendlandt
Veröffentlicht am: 20.08.2026
Kategorien: Bus-Betrieb
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