So habe die Sicherung des aktuellen Nahverkehrsangebots auf der Schiene Priorität, es sollten auf keinen Fall Verkehre gestrichen werden, sagt die Ministerin gegenüber der Schwäbischen Zeitung. Daher müsse sie nun genau hinschauen, was überhaupt möglich sei.
Dies sei auch ein Effekt des Streits zwischen Bund und Ländern um die Höhe der Regionalisierungsmittel. Diese werden vom Bund an die Länder gegeben, um die Nahverkehrsleistungen zu bestellen. Seit Jahren fordern die Landesverkehrsministerinnen und -minister mehr Geld vom Bund. Alleine für den Zeitraum 2026 bis 2031 wären das 14 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund. Dies würde laut Zeitungsbericht durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Trassenpreisen verschärft, welches dazu führen wird, dass die Kosten im Nahverkehr noch weiter steigen.
Laut Schwäbischer Zeitung sagt Ravazi, dass der Bund aktuell noch keine Bereitschaft zeige, die Regionalisierungsmittel zu erhöhen, man befinde sich in einer intensiven Diskussion. Nach Meinung der SPD-Landtagsfraktion müssten die Landesmittel im nächsten Landeshaushalt entsprechend erhöht werden.