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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Landesverkehrsministerin Nicole Ravazi meint, dass im Nahverkehr einige Wünsche nicht erfüllt werden könnten. ( Foto: Marcel Ditrich )
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Verkehrsministerium Baden-Württemberg
Landesverkehrsministerin fordert Realitätssinn
In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung sagt die baden-württembergische Landesverkehrsministerin Nicole Ravazi (CDU), dass sich das Land im Nahverkehr vieles, was wünschenswert wäre, nicht mehr leisten kann. Dies wäre die bitte Wahrheit.

So habe die Sicherung des aktuellen Nahverkehrsangebots auf der Schiene Priorität, es sollten auf keinen Fall Verkehre gestrichen werden, sagt die Ministerin gegenüber der Schwäbischen Zeitung. Daher müsse sie nun genau hinschauen, was überhaupt möglich sei.

Dies sei auch ein Effekt des Streits zwischen Bund und Ländern um die Höhe der Regionalisierungsmittel. Diese werden vom Bund an die Länder gegeben, um die Nahverkehrsleistungen zu bestellen. Seit Jahren fordern die Landesverkehrsministerinnen und -minister mehr Geld vom Bund. Alleine für den Zeitraum 2026 bis 2031 wären das 14 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund. Dies würde laut Zeitungsbericht durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Trassenpreisen verschärft, welches dazu führen wird, dass die Kosten im Nahverkehr noch weiter steigen.

Laut Schwäbischer Zeitung sagt Ravazi, dass der Bund aktuell noch keine Bereitschaft zeige, die Regionalisierungsmittel zu erhöhen, man befinde sich in einer intensiven Diskussion. Nach Meinung der SPD-Landtagsfraktion müssten die Landesmittel im nächsten Landeshaushalt entsprechend erhöht werden.

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Von: Dr. Susanne Hartmann
Veröffentlicht am: 11.08.2026
Kategorien: Recht und Politik
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