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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
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Mit der Förderung können die Regionen Rügen-Stralsund, Erfurt und Rhein-Ruhr offiziell in die Umsetzungsphase ihrer Wasserstoffprojekte im Verkehrsbereich starten. ( Foto: BMV )
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BMV fördert Ausbau der regionalen Wasserstoffinfrastruktur - meistgelesen am 19. März 2026
30 Millionen für Wasserstoff im Verkehr
Die Bundesregierung will den realen Einsatz innovativer Wasserstofflösungen im Verkehr unterstützen, dafür fließen nun Fördergelder in drei Regionen.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat Förderurkunden an die drei Gewinnerregionen der zweiten Runde des Wettbewerbs »HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland« in der Kategorie »HyPerformer« übergeben. Damit starten die Regionen Rügen-Stralsund, Erfurt und Rhein-Ruhr nun offiziell in die Umsetzungsphase ihrer Wasserstoffprojekte im Verkehrsbereich. Für die Beschaffung von Wasserstofftechnologien im Verkehr stellt das Bundesverkehrsministerium Investitionszuschüsse von rund 30 Millionen Euro bereit. 

Die Projekte decken laut Ministerium die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Erzeugung über Speicherung, Verteilung und Betankung bis hin zur Nutzung von Wasserstoff im Verkehr. »Deutschland ist Technologieführer und Vorreiter bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Jetzt nutzen wir diese Kenntnisse für den Alltag«, sagte Bundesverkehrsminister Schnieder. 

»Mit unserer Förderung ermöglichen wir den realen Einsatz innovativer Wasserstofflösungen im Verkehr. Wir unterstützen Regionen, die tragfähige Strukturen aufgebaut haben und nun den nächsten Schritt gehen wollen, von der Planung hin zur praktischen Anwendung im Verkehr zu kommen«, sagte Schnieder. Das Ziel sei klar: »Wasserstofftechnologie in die Fläche bringen und damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten.«

Seit 2019 unterstützt das Bundesverkehrsministerium mit dem Programm »HyLand« Regionen bei der Entwicklung und Umsetzung lokaler Wasserstoffstrategien für den Verkehr. Der dreistufige Ansatz reicht von der Netzwerkbildung (»HyStarter«) über die Konzeptentwicklung (»HyExperts«) bis zur Umsetzung konkreter Projekte (»HyPerformer«). So entstehen regionale Wasserstoffökosysteme, in denen Anwendungen, Infrastruktur und Wasserstofferzeugung gemeinsam entwickelt werden. Mit den drei neuen Regionen umfasst das Programm laut Ministerium inzwischen 53 geförderte Wasserstoffregionen in Deutschland.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH, umgesetzt durch den Projektträger Jülich.
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Von: Thomas Burgert
Veröffentlicht am: 19.03.2026
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