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Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr
Wirtschaftsnachrichten für Personenverkehr

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Die Förderung des Ankaufs von Bussen mit alternativen Antrieben sinkt von rund 403 Millionen Euro auf 130 Millionen Euro. ( Foto: Daimler Truck )
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Finanzmittel aus dem Klima- und Transformationsfonds
Fördermittel für E-Busse sinken in 2027
Der Wirtschaftsplan für den Klima- und Transformationsfonds zeigt deutliche Veränderungen in der Förderung der E-Mobilität. Zuwächse gibt es bei internationalen Klimaschutzprojekten.
Aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) sollen 2027 Ausgaben in Höhe von rund 38,9 Milliarden Euro getätigt werden. Das sind rund 4,1 Milliarden Euro mehr als im Soll 2026 mit 34,8 Milliarden Euro. Dies geht aus dem Wirtschaftsplan des Sondervermögens hervor, der dem Regierungsentwurfs für den Bundeshaushalt 2027 angehängt ist. Als Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Haushaltsjahre sind laut Bundesregierung weitere 37,2 Milliarden Euro vorgesehen. 

Deutlich verändert werden mehrere Förderansätze für die Elektromobilität. Für die »sozial gestaffelte Förderung der Anschaffung elektrisch betriebener Fahrzeuge« stehen 803 Millionen Euro zur Verfügung, nach 550 Millionen Euro 2026. Die Förderung des Ankaufs von Bussen mit alternativen Antrieben sinkt dagegen von rund 403 Millionen Euro auf 130 Millionen Euro. Für Nutzfahrzeuge mit alternativen, klimaschonenden Antrieben sind 150 Millionen Euro vorgesehen, nach 296 Millionen Euro im laufenden Jahr.

Für die Batterieforschung und Batterietechnologien sind 307,1 Millionen Euro eingeplant, nach 227,1 Millionen Euro 2026. Die Energieforschung soll mit rund 533,9 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau bleiben (2026: 543,1 Millionen Euro). Weitere rund 456,8 Millionen Euro sind für »Energieforschung und Energietechnologien« vorgesehen, nach rund 491,7 Millionen Euro 2026.

Es wird aber nicht überall gekürzt. Neu in den Wirtschaftsplan aufgenommen wurde beispielsweise der Titel für die »Tropical Forest Forever Facility (TFFF) und Maßnahmen der Internationalen Transformation«. Dafür sind 178,6 Millionen Euro sowie Verpflichtungsermächtigungen von 873,4 Millionen Euro vorgesehen. Von den Ausgaben entfallen 126,6 Millionen Euro auf die TFFF. 

Deutschland plant laut Wirtschaftsplan einen Beitrag von insgesamt einer Milliarde Euro zu der auf der Weltklimakonferenz COP 30 in Brasilien angekündigten »Fazilität«. Weitere 52 Millionen Euro sollen »Maßnahmen der internationalen Transformation« dienen. Für Investitionen zum Schutz des Klimas und der Biodiversität im Ausland sind rund 612 Millionen Euro vorgesehen (2026: 635 Millionen Euro). Für Naturschutz und Klimaanpassung sind rund 126 Millionen Euro eingeplant, nach 50 Millionen Euro 2026.

Die Einnahmen des KTF speisen sich vor allem aus dem Emissionshandel. Insgesamt sind daraus rund 22,5 Milliarden Euro eingeplant, rund 1,6 Milliarden Euro mehr als 2026. Davon entfallen 2,5 Milliarden Euro auf Erlöse aus der Versteigerung von Berechtigungen nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (2026: 4,27 Milliarden Euro) und 20,0 Milliarden Euro auf den nationalen und europäischen Brennstoffemissionshandel (2026: 16,7 Milliarden Euro).
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Von: Thomas Burgert
Veröffentlicht am: 19.08.2026
Kategorien: Antriebswende
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