MEISTGELESEN AM 9. APRIL 2021
08.04.2021

TRAUNSTEIN: HÖVELS` GELUNGENER IMAGEFILM MIT LOKALKOLORIT

Das Busunternehmen Hövels aus Traunstein wirbt auf seiner Homepage mit einem Imagefilm, der stilistisch sehr gelungen auf Lokalkolorit und Authentizität setzt. Der fünfminütige Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Münchner Regisseur Stefan Eberlein im Rahmen der Gestaltung der neuen Unternehmens-Homepage, erfuhr der Rote Renner im Gespräch mit Hövels-Geschäftsführerin Ines Hövels.



Man wolle mit dem Film ein positives Zeichen in den für Busunternehmen schwierigen Zeiten und auch für die eigene Mannschaft setzen. Außerdem solle der Film natürlich zum positiven Image des Unternehmens beitragen und seine Bekanntheit auch überregional steigern, so Ines Hövels. Ein besonderes Augenmerk bei der Gestaltung des Films lag auf der Vermittlung der traditionellen, heimatverbundenen Werte des Unternehmens. Nun freuen sich die Geschäftsführer über eine sehr positive Resonanz auf den Film, sowohl bei Kunden, wie bei Geschäftspartnern als auch bei Konkurrenten. Den Imagefilm können Sie [auf YouTube ansehen].

Das Busunternehmen Hövels verfügt über eine mehr als 90-jährige Firmengeschichte. 1930 wurde es von Josef Zimmerer gegründet. Im Jahr 1992 übernahm Karl-Heinz Hövels den Betrieb von seinem Vater Karl, welcher den Betrieb 1948 nach dem Tode Josef Zimmerers fortgeführt hatte.

2016 trat Nicolaj Eberlein als Mitgesellschafter und Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Es erfolgte eine Umgründung zur GmbH & Co. KG. 2017 übernahm die Firma das Großbusgeschäft der Firma Käsweber, Landkreis Rosenheim. Hierdurch wuchs die Busflotte auf mehr als 60 Einheiten an. Zum Jahreswechsel 2020 übergab Karl-Heinz Hövels seine Firmenanteile an Tochter Ines Hövels. Sie leitet nun gemeinsam mit Herrn Eberlein den mittlerweile 90 Fahrzeuge umfassenden Betrieb. (Screenshot: Hövels / Youtube)

Von: Vera Wendlandt-Meeser

Reisebus mit Hilfsappell bei einer Busdemo in Dresden am 29. April 2020. (Foto: Rene Lang)
Reisebus mit Hilfsappell bei einer Busdemo in Dresden am 29. April 2020. (Foto: Rene Lang)
ANTRAGSFRIST UND FÖRDERFÄHIGER ZEITRAUM
09.04.2021

BDO/BMVI: Verlängerung Bustouristik-Hilfspaket

Die Antragsfrist für das Hilfsprogramm von Bundesverkehrsminister Scheuer (Soforthilfe Reisebuswirtschaft) wurde bis Ende April verlängert. Zudem arbeite das BMVI an einer Berücksichtigung der Monate November und Dezember.



Zuletzt wurde die Antragsfrist auf den 15. April gesetzt und es fand zusätzlich auch der Monat Oktober Berücksichtigung (Juli bis Oktober 2020). Wie der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) am Freitag, 9. April, mitteilte, hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) die Antragsfrist bis zum 30. April verlängert. Die entsprechende 2. Änderungsrichtlinie wurde Freitag veröffentlicht und trete damit am Folgetag in Kraft.

Darüber hinaus teilt der BDO mit, dass das BMVI parallel die 3. Änderungsrichtlinie erarbeite, die in den nächsten Wochen in Kraft treten soll und den Förderzeitraum November und Dezember 2020 umfassen wird, mit dann neuer Antragsfrist. Nach aktuellem Stand seien Anträge mit einem Volumen von ca. 64,9 Millionen Euro eingegangen, von denen bislang knapp 50 Millionen Euro bewilligt seien. Somit beträgt das Restvolumen circa 15 Millionen Euro. Das Programm wird nach Aufbrauchen der Mittel geschlossen, ob es ein weiteres Programm geben wird, sei nicht bekannt, man werde sich jedoch dafür einsetzen, teilte der BDO mit.

Von: Sebastian Glinski

Landesverkehrsministerin Kerstin Schreyer. Bayern will ermitteln, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen nach der Pandemie den ÖPNV wieder bedenkenlos nutzen. (Symbolfoto: StMB)
Landesverkehrsministerin Kerstin Schreyer. Bayern will ermitteln, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen nach der Pandemie den ÖPNV wieder bedenkenlos nutzen. (Symbolfoto: StMB)
UMFRAGE ZUM MOBILITÄTSVERHALTEN NACH CORONA
08.04.2021

BAYERN: Fragen zu Änderungen bei der ÖPNV-Nutzung

Die Frage, wie sich das Mobilitätsverhalten in Bayern nach der Corona-Pandemie ändert, steht im Mittelpunkt einer Befragung, die das Bayerische Verkehrsministerium durchführt.



Man wolle mit der nun gestarteten Online-Befragung untersuchen, wie sich die Wahl der Verkehrsmittel während der Pandemie verändert hat und wie sich die Menschen in Zukunft fortbewegen wollen, erklärte das Ministerium. Die Befragung wird vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) durchgeführt und ausgewertet. Die Befragung soll voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein, danach die Auswertung der Studie folgen. Der Schwerpunkt der Untersuchung soll auf dem ÖPNV liegen.

»Die Corona-Pandemie hat großen Einfluss auf das öffentliche und private Leben in Bayern und damit auch auf das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger«, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) dazu. Die Antworten der 1500 Befragten sollen ein Stimmungsbarometer zum Mobilitätsverhalten in Bayern ergeben. Diese Informationen wolle man nutzen, »um die Mobilität der Zukunft zu gestalten und auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger einzugehen«.

Die Teilnehmer der Umfrage sollen zwölf Fragen zu ihrer Verkehrsmittelwahl vor und während der Pandemie beantworten sowie ihr zukünftiges Mobilitätsverhalten nach der Pandemie angeben. Die Antworten sollen Aufschluss darüber geben, welche pandemiebedingten Anpassungen des Mobilitätsverhaltens dauerhaft bestehen bleiben. Dabei soll der ÖPNV im Mittelpunkt der Befragung stehen, betont man im Ministerium. Beispielsweise sollen die Teilnehmer angeben, welche Aspekte ihnen besonders wichtig sind, damit sie die Angebote im ÖPNV häufiger nutzen. Neben den Maßnahmen zum Infektionsschutz werden die Bedeutung von Komfortempfinden, Preisgestaltung und Reisezeiten abgefragt. Aber auch mögliche dauerhafte Änderungen im Umgang mit der Nähe zu anderen Menschen werden untersucht.

»Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind während der Pandemie teilweise deutlich zurückgegangen. Wir wollen wissen, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nach Corona wieder bedenkenlos nutzen. Denn auch in Zukunft brauchen wir einen starken und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr«, sagte Verkehrsministerin Schreyer abschließend.

Von: Thomas Burgert

Grünen und CDU schwebt eine ÖPNV-Mobilitätsgarantie für Baden-Württemberg vor. (Symbolfoto: Landratsamt Göppingen)
Grünen und CDU schwebt eine ÖPNV-Mobilitätsgarantie für Baden-Württemberg vor. (Symbolfoto: Landratsamt Göppingen)
MEISTGELESEN AM 8. APRIL 2021
07.04.2021

BAWÜ: Kritik an grün-schwarzen Nahverkehrsplänen

In Baden-Württemberg verhandeln Grüne und CDU über eine Neuauflage des Regierungsbündnisses, die Pläne für den ÖPNV sorgen für Kritik.



In Baden-Württemberg gibt es Kritik an der von den Grünen und CDU geplanten Garantie für den Nahverkehr. Angedacht ist, dass alle Orte im Bundesland von fünf Uhr früh bis Mitternacht mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sein sollen. Die beiden bisherigen Regierungsparteien wollen in der Neuauflage des Bündnisses die Verkehrswende vorantreiben. Neben dieser Garantie soll das Land zudem die Grundlage dafür schaffen, dass die Kommunen eine Nahverkehrsabgabe einführen können.

Der FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur vor einer Kostenexplosion. Mit den Plänen des grün-schwarzen Bündnisses komme »zwangsläufig eine Kostenlawine auf die Kreise und Kommunen zu, die das bezahlen müssen«. Die Kommunen würden erst dazu gezwungen, »enorme Kosten in Kauf zu nehmen und müssen dann aus der faktischen Not heraus eine neue Steuer zur Schröpfung der Bürger einführen«. Wenn das Land eine solche Garantie wolle, dann müsse es diese auch finanzieren, sagte Rülke, der in diesem Zusammenhang besonders die CDU kritisierte: »Nur um bei den Grünen weiterhin am Katzentisch in der Regierung sitzen zu dürfen, wird mit Taschenspielertricks eine neue Steuer erfunden und die Schuld dann bei Kreisen und Kommunen abgeladen.«

Der Steuerzahlerbund lehnte die Pläne für eine Nahverkehrsabgabe ab, da damit auf die Bürger weitere Belastungen zukämen. »Mit dieser Sonderabgabe wird zudem neuer und unnötiger Verwaltungsaufwand produziert«, sagte Verbandschef Zenon Bilaniuk. Viele Beschäftigte seien außerdem auf das Auto angewiesen und die Abgabe beinhalte weiteres Konfliktpotenzial: »Soll die Abgabe von allen Bürgern kassiert werden, egal ob sie viel Auto fahren, wenig oder gar nicht?« fragte Bilaniuk.

Hingegen verteidigte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die geplante Garantie für den Nahverkehr. Der VCD-Landeschef Matthias Lieb sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, der Vorstoß sei richtig und wichtig, wenn auch ambitioniert. In den großen Städten gebe es bereits ein gutes Angebot. »In der Fläche vor allem am Abend und am Wochenende nicht. Da gibt es fast kein Angebot.« Dann sei man auf das Auto angewiesen. Wer die Leute zum Umsteigen bringen wolle, brauche ein Grundangebot.

Von: Thomas Burgert

Berit Schmitz wird zum 1. Oktober 2021 Geschäftsführerin der MVG. (Foto: Mainzer Stadtwerke AG)
Berit Schmitz wird zum 1. Oktober 2021 Geschäftsführerin der MVG. (Foto: Mainzer Stadtwerke AG)
FLUGHAFEN-MANAGERIN WIRD ÖPNV-BETRIEB LEITEN
06.04.2021

MAINZ: Berit Schmitz wird MVG-Geschäftsführerin

Mit Berit Schmitz (48) hat die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Nachfolgerin für die zu den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gewechselte Geschäftsführerin Eva Kreienkamp gefunden.



Berit Schmitz kommt zum 1. Oktober 2021 zur MVG, wo sie als kaufmännische Geschäftsführerin neben dem technischen Geschäftsführer Jochen Erlhof das Verkehrsunternehmen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt leiten wird, teilten die Stadtwerke Mainz am Dienstag, 6. April, mit. Ihre Vorgängerin Eva Kreienkamp war zum 1. Oktober 2020 als Vorstandsvorsitzende zu den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gewechselt. Berit Schmitz ist seit 15 Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen am Flughafen Hannover tätig, zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung zuständig für den Bereich Strategy & Finance. Davor war die Betriebswirtin bei einer internationalen Managementberatung als Unternehmensberaterin tätig.

Berit Schmitz sagte: »Ich war rund 15 Jahre in Hannover tätig und habe in dieser Zeit das Unternehmen, mein Arbeitsumfeld und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen gelernt. Persönlich war es für mich jetzt aber an der Zeit, eine neue Herausforderung anzugehen. Ich freue ich mich sehr auf die spannende Aufgabe an der Spitze eines kommunalen Verkehrsunternehmens, auf die neuen Kolleginnen und Kollegen am Rhein und auf die Stadt Mainz.«

Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz, zeigte sich erfreut mit der Neubesetzung: »Wir haben nach intensiver Suche mit Berit Schmitz eine Frau gefunden, die in den vergangenen Jahren zusätzlich zu ihren ausgezeichneten kaufmännischen Kenntnissen bereits erfolgreich Führungspositionen bei einem Unternehmen der Verkehrsbranche bekleidet und zuvor auch Projekte im ÖPNV-Bereich umgesetzt hat.« Laut Mainzer Verkehrs- und Umweltdezernentin Katrin Eder habe »Schmitz mit ihrer Führungserfahrung und ihren Vorstellungen zur Notwendigkeit einer klimagerechten Mobilität überzeugen« können.

Von: Sebastian Glinski

Entscheider des ÖPNV und SPNV lesen den Roten Renner - Wirtschaftsnachrichten für ÖPNV-Unternehmen

  • Mo - Fr ab 6 Uhr kompakt aufbereitete Nachrichten aus dem Personennahverkehr
  • lesen als Newsletter, Online oder als PDF zum Ausdrucken.
  • Bequem mobil lesen mit Smartphone und Tablet, dank Bildschirmanpassung keine App notwendig.
  • Tägliche Informationen aus ÖPNV, SPNV, Omnibus-Touristik.
  • Wochenrückblick samstags: Wichtigste News der Woche.
  • Die Entwicklung im Blick: mit der Archiv-Suche und Querverweisen auf frühere Artikel erschließen sich Ihnen alle Hintergründe.
  • Klartext, geschrieben von Journalisten, die ihr Handwerk verstehen und kennen.


Weitere News zum öffentlichem Personenverkehr:

  • Aktuelle Ausschreibungen und Vergaben.
  • Neuigkeiten aus dem Handelsregister und in Insolvenzverfahren.
  • Berichte von den wichtigsten Veranstaltungen der ÖPNV-/SPNV-Branche.

 

Anmelden und sofort 4 Wochen zur Probe lesen

  • Nur angemeldete Nutzer haben Zugang zum kompletten Angebot des Roten Renners!
  • Fünfmal wöchentlich erhalten Sie den exklusiven Abo-Newsletter!
  • Ein Abonnement können Sie direkt und einfach online bestellen!
  • Mehrere Abos in Ihrem Unternehmen: Ab dem 2. Abo bereits 86% günstiger.
  • Bei Nichtgefallen innnerhalb der ersten 4 Wochen kündbar - formlose Mail oder Anruf genügen.