MEISTGELESEN AM 18. SEPTEMBER 2020
17.09.2020

OSNABRÜCK: AUSZEICHNUNG FÜR CHECK-IN/BE-OUT-SYSTEM

Die Stadtwerke Osnabrück haben für die Entwicklung des digitalen Check-In/Be-Out-Bestpreissystems für den Linienbusverkehr den ersten Platz beim Stadtwerke-Award belegt. Damit sind die Stadtwerke Osnabrück der erste Preisträger, der für ein ÖPNV-Projekt mit dem Stadtwerke-Award prämiert worden ist.



Bei dem mit dem Arbeitstitel »CiBo« abgekürzten System registriet sich der Fahrgast einmal in der App und checkt vor Fahrtbeginn mit einem Wisch auf seinem Smartphone ein. Das System erkennt automatisch, ob der Fahrgast umsteigt oder seine Fahrt beendet. Nach einer Woche rechnet das System ab und ermittelt anhand der getätigten Fahrten rückwirkend die jeweils preisgünstigsten Tickets.

»Wir sind schon ein wenig stolz auf diese Auszeichnung, da es ein Preis aus der Branche ist«, sagte Stadtwerke-Mobilitätsvorstand Stephan Rolfes. »Und unsere Branche schaut ganz genau und sehr kritisch auf neue Innovationsprojekte und Ideen der Kollegen.« Der Stadtwerke-Award sei daher eine besondere Wertschätzung und zugleich ein Beleg dafür, dass das neuartige Check-In/Be-Out-System für den ÖPNV einen Vorbildcharakter habe. Der Preis sei somit Bestätigung und Motivation, den eingeschlagenen Weg der Digitalisierung in der Mobilität weiterzugehen.

In den kommenden Wochen soll das digitale Bestpreissystem im Osnabrücker Linienverkehr in Betrieb gehen – dann unter neuem Namen. Die mehrstufigen Testläufe sind abgeschlossen. Die Stadtwerke versprechen sich viel von der Einführung und Nutzung des Check-In/Be-Out-Systems – insbesondere in Zeiten des Abstandhaltens. Der Barticketkauf beim Fahrer wird hinfällig, dadurch verringern sich perspektivisch die Standzeiten der Busse, die Linienbusse werden pünktlicher.

Hintergrund: Mit dem jährlich vergebenen Preis wird die Innovationskraft der kommunalen Unternehmen in Deutschland gewürdigt. Die Auszeichnung wird seit elf Jahren vergeben, seit 2016 auf dem VKU-Stadtwerkekongress gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK). (Foto: Stadtwerke Osnabrück / Burgold Photograpy)

Von: Thomas Burgert

Verkehrsminister Winfried Hermann plädiert dafür, Mobilitätsdaten zu einem öffentlichen Gut zu machen. (Foto: VM/ Joachim E. Röttgers/ Graffiti)
Verkehrsminister Winfried Hermann plädiert dafür, Mobilitätsdaten zu einem öffentlichen Gut zu machen. (Foto: VM/ Joachim E. Röttgers/ Graffiti)
VERKEHRSTRÄGER-ÜBERGREIFENDE PLATTFORM
17.09.2020

BW: Digitale Plattform startet mit ÖPNV-Daten

Die baden-württembergische Mobilitätsdaten-Plattform Mobidata BW hat nun ihren Betrieb aufgenommen.



Mobidata BW ist eine verkehrsträgerübergreifende Plattform für mobilitätsrelevante Daten. Zum Start bietet die Plattform Datensätze zu ÖPNV-​Fahrplänen und Haltestellen, zu Leihfahrrädern und -​autos sowie zu Parkhäusern und -​flächen. Betreiber von Mobidata BW ist die Nahverkehrsgesellschaft Baden-​Württemberg (NVBW). »Digitale Mobilität erfordert auch vom Land neue Wege«, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Er bezeichnete digitale Informationen als »die Basis für flexible Verkehrsmittelwahl, zielorientierte Verkehrssteuerung und nachhaltige Verkehrsplanung«. Ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem sei auf eine Datenlandschaft angewiesen, die »nicht nur intelligent miteinander verknüpft ist, sondern auch guten Zugang zu digitalen Informationen bietet.«

Mobilitätsdaten sollten »ein öffentliches Gut sein«, sagte Hermann weiter. »Mit MobiData BW machen wir solche Daten zum Verkehrsgeschehen zugänglich, die nicht auf Einzelpersonen bezogen werden können. So erhalten wir Public Data mit Datenschutz statt Datenkraken in privater Hand.« Im Moment stehe Mobidata BW noch am Anfang. Für den weiteren Ausbau brauche man laut Hermann die Zusammenarbeit mit allen im Lande, die für Mobilitätsdaten verantwortlich sind. Auch den privaten Sharing-Markt will das Land dafür gewinnen, Fahrzeugstandorte und Verfügbarkeiten über Mobidata BW zu teilen.

Ein zentraler Zugangspunkt zu Daten – wie ihn Mobidata BW bietet – hat den Vorteil, dass nicht jede Kommune mit allen Nachbarorten bilaterale Schnittstellen vereinbaren und dass nicht jeder Parkhausbetreiber oder Carsharing-Anbieter seine Daten für jeden Interessenten separat aufarbeiten muss. Von gemeinsam erarbeiteten Standards und Lizenzregelungen für besser nutzbare Daten sollen dann alle profitieren. In einer nächsten Ausbaustufe soll Mobidata BW um eine intermodale Routenberechnung erweitert werden, die unterschiedliche Verkehrsmittel in einer Reiseempfehlung kombiniert – angepasst auf die jeweilige Verkehrslage.

Ein enger Austausch mit dem Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes ist Teil des Konzepts von Mobidata BW, ebenso die Zusammenarbeit mit anderen Landesinstitutionen wie der Landesstelle für Straßentechnik, teilte die NVBW mit.

Von: Thomas Burgert

MEISTGELESEN AM 17. SEPTEMBER 2020
16.09.2020

GÖPPINGEN: Stadt will private OVG kaufen

Die Stadt Göppingen möchte das private Verkehrsunternehmen Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG kaufen und zu einer Tochter der Stadtwerke machen.



Laut Testament soll die OVG verkauft werden, Verhandlungen zu einer Übernahme zwischen Stadt und Testamentsvollstrecker würden bereits seit 2018 laufen, doch erst kürzlich habe der Vollstrecker signalisiert, dass die Voraussetzungen dazu vorliegen würden, sagte Oberbürgermeister Guido Till vergangenen Mittwoch, 9. September, berichtet das Göppinger Amtsblatt (Geppo).

Auf Nachfrage des Roten Renners bei OVG-Geschäftsführer Eberhard Geiger und Göppingens Pressesprecher Olaf Hinrichsen bestätigten uns beide die Übernahmeabsichten und laufenden Gespräche. Laut Hinrichsen wolle der Oberbürgermeister den ÖPNV verbessern, vor allem durch einen 15-Minuten-Takt zwischen 5 und 24 Uhr, wodurch der ÖPNV nicht nur zu einer Pkw-Alternative werden, sondern das Auto angebotsseitig sogar überflüssig machen soll. Die OVG habe die Konzession von zwei von insgesamt fünf Linienbündeln, die nach derzeitiger Lage Ende 2025 europaweit ausgeschrieben werden müssten. Eine Ausschreibung könnte man durch eine Inhouse-Vergabe an eine Stadtwerke-Tochter verhindern. Zudem bemühe sich der OB um eine Übertragung der ÖPNV-Aufgabenträgerschaft vom Landkreis auf die Stadt. Die Übernahme der OVG soll zu je 50 Prozent zu Jahresbeginn 2021 und Mitte 2023 erfolgen.

Bezüglich der Kosten für den Eigenbetrieb sagte Hinrichsen: »Wir werden Kaufpreis und erforderliche Investitionen sauber ermitteln und transparent darstellen, wobei es noch zu früh ist, konkrete Aussagen zu den finanziellen Auswirkungen auf Cent und Euro zu tätigen. Wir streben eine schwarze Null an, wissen aber auch, dass ein attraktiver Nahverkehr nicht für umsonst zu haben ist. Letztendlich ist aber der Preis für einen funktionierenden ÖPNV eine politische Entscheidung, die zu gegebener Zeit der Gemeinderat zu treffen hat.«

Informationen zur OVG: Die 1926 gegründete OVG ist nach eigenen Angaben das älteste Omnibusverkehrsunternehmen der Region und betreibe als konzessioniertes Privatunternehmen in eigener Fahrplanverantwortung 23 Buslinien in Göppingen und Umgebung innerhalb des Filsland Mobilitätsverbundes. Mit rund 150 Mitarbeitern und 65 Fahrzeugen sei man der größte private Nahverkehrsdienstleister im Landkreis Göppingen.

Von: Sebastian Glinski

Der ÖPNV könnte mit Projekten wie in Reutlingen zum Ankernutzer von 5G auf dem Land werden. (Symbolfoto: ZF Friedrichshafen)
Der ÖPNV könnte mit Projekten wie in Reutlingen zum Ankernutzer von 5G auf dem Land werden. (Symbolfoto: ZF Friedrichshafen)
MOBILFUNKSTANDARD 5G SOLL ÖPNV VERBESSERN
15.09.2020

REUTLINGEN: Busse ohne Fahrer dank 5G

Der 5G-Mobilfunkstandard könnte die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs gerade in ländlichen Regionen deutlich reduzieren, indem Busse ferngesteuert fahren.



Die ESB Business School der Hochschule Reutlingen hat ein Konzept erarbeitet, in dem gezeigt werden soll, wie der ÖPNV vor allem in ländlichen Regionen mit Hilfe des Mobilfunkstandards 5G besser und günstiger werden kann. Auftraggeber sind die Landkreise Reutlingen (Federführung), Sigmaringen und Zollernalbkreis sowie die Stadt Reutlingen. »Integrierte vernetzte Verkehrssysteme und innovative Mobilitätskonzepte sind notwendig, um den ÖPNV zukunftssicher aufzustellen«, sagte Thomas Reumann, Landrat des Kreises Reutlingen, als er das vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) geförderte Konzept entgegennahm.

Die 5G-Technik ermögliche den sicheren Betrieb autonom fahrender Busse, so das Ergebnis der Untersuchung. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben bisher noch keinen vollständig autonomen Verkehr, weshalb derzeit immer ein Fahrer im Fahrzeug ist, der im Bedarfsfall sofort eingreifen kann. Wolfgang Echelmeyer, Professor für Materialfluss/Logistik an der ESB Business School, der das Konzept mit seinem Team erarbeitet hat, bezeichnete den 5G-Mobilfunkstandard als eine »Schlüsseltechnologie, wenn es darum geht, die Kosten des öffentlichen Nahverkehrs gerade in ländlichen Regionen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig seine Attraktivität zu steigern«. Echelmeyer hält es für möglich, dass dank 5G-Technik Busse auch ohne Fahrer unterwegs sein können.

Die Busse fahren dabei in der Regel computergesteuert und werden von einer Person überwacht, die nicht im Bus, sondern in einer Steuerungszentrale sitzt und dort für mehrere Busse zuständig ist. Dieser sogenannte Operator oder Disponent kann das Fahrzeug jederzeit stoppen und alternative Routen eingeben. »Wenn es gesetzlich erlaubt wird, kann er die Fahrzeuge sogar direkt steuern.« Denn bei der 5G-Mobilfunktechnik sei die Schnelligkeit und die Menge der Daten so groß, dass jederzeit eine sichere Daten- und Bildübertragung ohne spürbare Verzögerung und damit eine Steuerung in Echtzeit möglich ist.

Die 5G-Nutzung für den ÖPNV hat laut Echelmeyer einen zusätzlichen Effekt. »Der ÖPNV wird damit zum Ankernutzer von 5G auf dem Land. Das bedeutet: Es lohnt sich für die Mobilfunk-Anbieter, auch auf dem Land die entsprechende 5G-Infrastruktur bereitzustellen. Und damit erhalten Firmen wie Privatpersonen dort endlich jenen leistungsstarken Zugang zum Internet, der bisher in vielen Regionen immer noch fehlt.«

Im nächsten Schritt soll das erstellte Konzept beim BMVI in dessen 5G-Innovationsprogramm eingereicht werden. Sofern das Projekt in Reutlingen umgesetzt werden kann, sind drei verschiedene Phasen vorgeplant. In einer ersten Projektphase sind technische Tests in einem Industrie- und Gewerbepark in Reutlingen vorgesehen. In der zweiten Projektphase soll die Outlet-City in Metzingen über Shuttle-Busse einerseits mit den Parkplätzen vor der Stadt verbunden werden, andererseits auch mit dem Metzinger Bahnhof.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen sind in einer dritten Projektphase Machbarkeitsstudien für weitere Shuttle-Verkehre angedacht. Einer zwischen dem Burgparkplatz und der Burg Hohenzollern, ein zweiter in Mehrstetten auf der Schwäbischen Alb, wo ein neuer Bahnhalt mit dem Ortskern verbunden werden soll, und ein dritter und vierter in Balingen und Bad Urach, wo unter anderem jeweils die Gäste der 2023 und 2027 geplanten Landesgartenschauen befördert werden sollen. »Sollten wir den Zuschlag erhalten, könnte die Umsetzung des Konzepts im Frühjahr 2021 starten«, hofft Landrat Thomas Reumann. Das Projekt ist bisher auf eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren ausgelegt.

Von: Thomas Burgert

WBO-Geschäftsführer Witgar Weber schlägt eine Entzerrung der Schulanfangszeiten vor. (Foto: WBO)
WBO-Geschäftsführer Witgar Weber schlägt eine Entzerrung der Schulanfangszeiten vor. (Foto: WBO)
MEISTGELESEN AM 15. SEPTEMBER 2020
14.09.2020

BAWÜ: Verstärkerfahrten im Schülerverkehr

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Verstärkerfahrten in der Schülerbeförderung mit zehn Millionen Euro.



Mit den Verstärkerfahren im Schülerverkehr will das Land Baden-Württemberg erreichen, dass die Corona-bedingten Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. Die Förderung durch das Land ist vorerst zeitlich bis zu den Herbstferien begrenzt. Da aber im Anschluss ein weiterer Bedarf zu erwarten ist, prüfe das Land – nach ersten Erfahrungsberichten der Behörden – auch eine Verlängerung des Programms, teilte der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) mit.

»Wir freuen uns, dass das Land ein Programm zur Förderung zusätzlicher Busfahrten im Schülerverkehr aufgelegt hat«, sagte WBO-Geschäftsführer Witgar Weber. Nun liege es an den Stadt- und Landkreisen, entsprechend zusätzliche Busse zu bestellen. Wie schnell Verstärkerbusse zur Verfügung stehen und wie hoch der Bedarf danach sein werde, würden die ersten Schultage zeigen, sagte Weber weiter. Dann könnten die Verkehrsunternehmen vor Ort gemeinsam mit den zuständigen Behörden zeigen, wie flexibel sie reagieren können. Bei entsprechendem Bedarf könnten auch Reisebusse zum Einsatz kommen, die – aufgrund der derzeit kritischen Situation in der Touristik – aktuell nicht genutzt werden.

Eine Entzerrung der Schulanfangszeiten würde laut WBO helfen, den Umlauf der Fahrzeuge dauerhaft und nachhaltig zu optimieren und damit Verstärkerfahrzeuge entbehrlich zu machen. »Daran sollte man dringend weiter arbeiten«, sagte Weber.

Auf die Bedingungen zur Förderung einigte sich das Verkehrsministerium mit dem Städtetag und Landkreistag am vergangenen Donnerstag, 10. September. Gefördert wird bei einer Überschreitung von 100 Prozent der Sitzplätze und 40 Prozent der zulässigen Stehplätze. Damit soll verhindert werden, dass Schüler eng zusammenstehen, da »Infektionsschutz nicht erst in der Schule beginnt«, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann. Zunächst bis zu den Herbstferien trägt das Verkehrsministerium 80 Prozent der Kosten. Hermann sagte: »Zusätzlich erhöhen wir mit dieser freiwilligen Maßnahme den Infektionsschutz im ÖPNV, entlasten die kommunalen Aufgabenträger und schaffen eine Einnahmequelle für Reisebusunternehmen, welche ihre freien Buskapazitäten zur Verfügung stellen können.«

Von: Thomas Burgert

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