08.04.2021

Von: Thomas Burgert

UMFRAGE ZUM MOBILITÄTSVERHALTEN NACH CORONA

BAYERN: Fragen zu Änderungen bei der ÖPNV-Nutzung

Die Frage, wie sich das Mobilitätsverhalten in Bayern nach der Corona-Pandemie ändert, steht im Mittelpunkt einer Befragung, die das Bayerische Verkehrsministerium durchführt.


Landesverkehrsministerin Kerstin Schreyer. Bayern will ermitteln, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen nach der Pandemie den ÖPNV wieder bedenkenlos nutzen. (Symbolfoto: StMB)

Landesverkehrsministerin Kerstin Schreyer. Bayern will ermitteln, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen nach der Pandemie den ÖPNV wieder bedenkenlos nutzen. (Symbolfoto: StMB)


Man wolle mit der nun gestarteten Online-Befragung untersuchen, wie sich die Wahl der Verkehrsmittel während der Pandemie verändert hat und wie sich die Menschen in Zukunft fortbewegen wollen, erklärte das Ministerium. Die Befragung wird vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) durchgeführt und ausgewertet. Die Befragung soll voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein, danach die Auswertung der Studie folgen. Der Schwerpunkt der Untersuchung soll auf dem ÖPNV liegen.

»Die Corona-Pandemie hat großen Einfluss auf das öffentliche und private Leben in Bayern und damit auch auf das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger«, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) dazu. Die Antworten der 1500 Befragten sollen ein Stimmungsbarometer zum Mobilitätsverhalten in Bayern ergeben. Diese Informationen wolle man nutzen, »um die Mobilität der Zukunft zu gestalten und auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger einzugehen«.

Die Teilnehmer der Umfrage sollen zwölf Fragen zu ihrer Verkehrsmittelwahl vor und während der Pandemie beantworten sowie ihr zukünftiges Mobilitätsverhalten nach der Pandemie angeben. Die Antworten sollen Aufschluss darüber geben, welche pandemiebedingten Anpassungen des Mobilitätsverhaltens dauerhaft bestehen bleiben. Dabei soll der ÖPNV im Mittelpunkt der Befragung stehen, betont man im Ministerium. Beispielsweise sollen die Teilnehmer angeben, welche Aspekte ihnen besonders wichtig sind, damit sie die Angebote im ÖPNV häufiger nutzen. Neben den Maßnahmen zum Infektionsschutz werden die Bedeutung von Komfortempfinden, Preisgestaltung und Reisezeiten abgefragt. Aber auch mögliche dauerhafte Änderungen im Umgang mit der Nähe zu anderen Menschen werden untersucht.

»Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind während der Pandemie teilweise deutlich zurückgegangen. Wir wollen wissen, welche Aspekte wichtig sind, damit die Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nach Corona wieder bedenkenlos nutzen. Denn auch in Zukunft brauchen wir einen starken und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr«, sagte Verkehrsministerin Schreyer abschließend.


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