MEISTGELESEN AM 31. JULI 2020

NWO: Zusätzliche Kapazitäten für Schülerbeförderung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant, den Schulträgern zusätzliches Geld für die Schülerbeförderung nach den Sommerferien ab 12. August zur Verfügung zu stellen, damit diese mehr Busse bestellen können.


Nach den Plänen des Landes NRW sollen nach den Sommerferien mehr Busse für die Schülerbeförderung eingesetzt werden. (Foto: BDO)

Nach den Plänen des Landes NRW sollen nach den Sommerferien mehr Busse für die Schülerbeförderung eingesetzt werden. (Foto: BDO)


Da die zunächst angedachte Staffelung der Schulanfangszeiten auf lokaler Ebene nicht vorangekommen sei, sorge sich die Landesregierung, dass überfüllte Fahrzeuge im ÖPNV und Schülerspezialverkehr zu einer Verschärfung des Infektionsgeschehens beitragen könnten, informiert der Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen (NWO). Die Schulträger sollen daher mit durch das Land bereitgestelltem zusätzlichem Geld Verstärkerfahrten bestellen können. Es sollen sowohl in den ÖPNV-Spitzen als auch im Schülerspezialverkehr möglichst nur Sitzplätze besetzt werden.

Damit das Land die Kosten abschätzen kann, beauftragte es den NWO, bei seinen Mitgliedern die vorhandenen Buskapazitäten abzufragen und diese bis Montag, 3. August (12 Uhr) zu melden. Es sollen ausdrücklich auch Reisebusse und Überlandbusse eingesetzt werden und die Beauftragung soll gemäß Freistellungsverordnung erfolgen. Der NWO bittet seine Mitglieder um rasche Antwort mit einer Prognose bis zu den Herbstferien. Die Pläne einer Entzerrung der Schülerbeförderung könnten angesichts des »nur sehr langsam wieder in Fahrt« kommenden Gelegenheitsverkehrs mit Reisebussen für eine Kompensation der massiven Umsatzausfälle beitragen.


Kategorie: Verbände, Top-News