KULANTE STANDZEITEN-REGELUNG

DITTMEIER: Stilllegung von Bussen

Der Würzburger Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen Dittmeier hat mit nahezu allen Versicherern von Omnibussen eine kulante Standzeiten-Regelung aufgrund des Corona-Virus verabredet.


Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH für Omnibusunternehmen (Foto: Dittmeier)

Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH für Omnibusunternehmen (Foto: Dittmeier)


Die Verabredung umfasse, dass auch ohne amtliche Abmeldung Busse ab sofort von den Kfz-Versicherungskosten weitgehend befreit seien. Geschäftsführer Thomas Dittmeier erklärte, dass viele Betriebe aktuell oftmals vor verschlossenen Türen stünden, wenn sie versuchten, die Busse bei der Kfz-Zulassungsstelle abzumelden. Nach Möglichkeit sollten nicht mehr eingesetzte Busse amtlich abgemeldet werden. Bei Reisebussen käme neben der Ersparnis bei der Versicherung auch die eingesparte Kfz-Steuer hinzu. Sei eine amtliche Abmeldung nicht mehr möglich, zum Beispiel wegen geschlossener Zulassungsstelle, so reiche eine Nachricht per Mail/Fax mit den ruhenden Fahrzeugen und dem Zeitpunkt, ab wann die Fahrzeuge nicht mehr eingesetzt werden können. Diese Fahrzeuge würden dann als intern stillgelegt gelten. Für amtlich und intern stillgelegte Busse gelte eine Ruheversicherung, mit welcher die Fahrzeuge gegen die wichtigsten Risiken versichert seien. Die Regelung für Beitragsgutschriften ohne amtliche Abmeldung gelte je Versicherung etwas verändert.

Allen Unternehmen, welche nicht Dittmeier-Kunden sind, rät der Versicherungsmakler, sich bei den Verhandlungen mit der Versicherung auf die Dittmeier-Regelung zu beziehen, sollte sich diese nicht kulant zeigen. Damit sollten sie Erfolg haben. Ansonsten helfe Dittmeier gegebenenfalls bei der Durchsetzung.


Kategorie: Bustouristik, Betrieb