11.06.2019

Von: Thomas Burgert

TESTFAHRTEN AM NÖRDLICHEN MAINUFER

RMV: Probebetrieb mit autonomen Fahrzeugen

Die RMV-Tochter Fahma schafft vier autonom fahrende Fahrzeuge an, um die moderne Technologie im Testbetrieb zu erproben.


Für RMV-Geschäftsführer Knut Ringat ist das autonome Fahren einer der Trends der Zukunft. (Foto: RMV / Stefanie Kösling)

Für RMV-Geschäftsführer Knut Ringat ist das autonome Fahren einer der Trends der Zukunft. (Foto: RMV / Stefanie Kösling)


Vier autonome Fahrzeuge sollen bald den Fahrzeugpark der Fahma, einem Tochterunternehmen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), erweitern. Voraussichtlich ab Herbst sollen zwei der selbstständig fahrenden Kleinbusse auf einem Teilstück des für den Autoverkehr gesperrten nördlichen Mainufers in Frankfurt getestet werden. Die anderen zwei Fahrzeuge sollen in weiteren Testfeldern im RMV-Gebiet eingesetzt werden, nach Angaben des RMV »vor allem im ländlichen Raum«.

RMV-Geschäftsführer Knut Ringat bezeichnete autonomes Fahren als einen »der Trends der Zukunft«. Die Anschaffung der vier Fahrzeuge sei für den RMV daher enorm wichtig, um »in Pilotprojekten frühzeitig Erfahrungen mit der neuen Technologie zu sammeln und einschätzen zu können, wie man sie in den öffentlichen Nahverkehr integrieren kann«.

Das Pilotprojekt am nördlichen Mainufer wird wissenschaftlich begleitet, um die für zukünftige Mobilitätskonzepte wichtigen Fragestellungen fundiert beantworten zu können. Die Planung der Infrastruktur für die Teststrecke sowie die Abstimmung mit den lokalen Behörden übernimmt die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main Traffiq. Den technischen Support und das Personal stellt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) zur Verfügung, die den Testbetrieb auch organisiert und überwacht und zudem die notwendige Infrastruktur bereitstellt und betreut.


Kategorie: Betrieb, Top-News