13.05.2019

Von: Thomas Burgert

FÖRDERUNG DURCH VERKEHRSMINISTERIUM

BAYERN: Bürgerbusse für ländlichen Raum

Um das ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum zu stärken, will das bayerische Verkehrsministerium künftig Bürgerbusse stärker fördern.


Bayerns Verkehrsminister Reichhart will Bürgerbusse stärker fördern. (Foto: Thomas Burgert)

Bayerns Verkehrsminister Reichhart will Bürgerbusse stärker fördern. (Foto: Thomas Burgert)


Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) will das Verkehrsangebot auf dem Land verbessern und setzt dabei auf Bürgerbusse, die bis zu neun Personen befördern können. Gemeinden und Vereine, die ehrenamtliche Busfahrer für Kleinbusse einsetzen, sollen daher ab sofort vom Verkehrsministerium unterstützt werden.

»Der Freistaat fördert die Anschaffung eines Kleinbusses mit 50 Prozent, das sind bis zu 20.000 Euro pro Bürgerbus. Wer sich barrierefreie Fahrzeuge anschafft, erhält sogar bis zu 30.000 Euro von uns«, erklärte Reichhart am Montag, 13. Mai, in München. Ziel sei es, den Kommunen »einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, aus dem sie sich für ihre jeweilige Region bedienen können«. Reichhart bezeichnete Bürgerbusse als »ein wichtiges Instrument für den ländlichen Raum«.

Zuschüsse gibt es auch für Organisationsausgaben, wie zum Beispiel Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung und alle notwendigen Unterlagen sowie ärztliche Untersuchungen. Zudem ist laut Verkehrsministerium eine Pauschale von 2000 Euro pro Jahr zur Unterstützung einer professionellen Organisation des Vereins und ausreichender Entwicklungsmöglichkeiten erhältlich.

Bürgerbusse sollen der lokalen Verkehrserschließung dienen und den ÖPNV vor Ort ergänzen, erklärte das Verkehrsministerium. Die Projekte könnten dort, wo bisher kein attraktives Angebot im ÖPNV vorhanden ist, die Versorgung verbessern und Bedienungslücken schließen. Der Schwerpunkt soll auf den Fahrten für den täglichen Bedarf liegen.


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