10.05.2019

Von: Thomas Burgert

STUDIE ZU EFFEKTEN VON CARPOOLING

BLABLACAR: Geteilte Mobilität senkt CO2-Ausstoß

Carpooling kann den CO2-Fußabdruck des Verkehrs senken, ohne den Zugang zur Mobilität einzuschränken – noch besser schneidet allerdings der Bus ab, wie eine Studie zeigt.


Nicolas Brusson, CEO und Mitbegründer von Blablacar (Foto: Blablacar)

Nicolas Brusson, CEO und Mitbegründer von Blablacar (Foto: Blablacar)


Laut dem Bericht »Zero Empty Seats«, einer Studie über die Umweltauswirkungen von Fahrgemeinschaften, werden durch Carpooling signifikante CO2-Einsparungen erzielt. Dafür wurden die realen Nutzungsdaten von Blablacar über einen Zeitraum von zwölf Monaten und in acht Ländern untersucht.

Insgesamt seien in den untersuchten Ländern 1,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden. Carpooling habe die Beförderung von doppelt so vielen Personen im Auto (+210 Prozent) bei gleichzeitiger Reduzierung der CO2-Emissionen um 26 Prozent ermöglicht, so die Studie. Der Einsatz von Blablacar in Deutschland beispielsweise habe zu einer durchschnittlichen Einsparung von 18 Prozent an CO2-Emissionen geführt im Vergleich zur Alternative, die Nutzer gewählt hätten, wenn es Blablacar nicht gegeben hätte.

Die Studie kommt auch zum Ergebnis, dass Busrouten in Sachen CO2-Einsparung ein enormes Potenzial haben: »Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 60 Prozent emittiert ein Bus noch weniger CO2 pro Personenkilometer als eine Fahrgemeinschaft (36 Gramm CO2 pro Personenkilometer, gegenüber 58 Gramm pro Personenkilometer für eine Fahrgemeinschaft)«. Mit der Einführung von Blablabus werde man also »einen wichtigen Beitrag zur CO2-Ersparnis« leisten, erklärte das Unternehmen.

»Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass geteilte Mobilität den CO2-Fußabdruck des Verkehrs deutlich senken kann, ohne die Reisewünsche oder den Zugang zur Mobilität einzuschränken«, erklärte Nicolas Brusson, CEO und Mitbegründer von Blablacar. Die Integration von Fernbussen werde dies weiter verstärken.


Kategorie: Aus aller Welt, Top-News