13.09.2018

Von: Thomas Burgert

DAIMLER: SPANNUNGSFREIE SICHERHEIT IM E-BUS

Auf der IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27. September) feiert der E-Citaro seine Publikumspremiere. Für seinen neuen Elektrobus hat Mercedes-Benz »einen Rundumservice« für Verkehrsunternehmen angekündigt. So hat die Daimler-Servicemarke Omniplus für Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben ein spezifisches Ausbildungskonzept entwickelt. Eine Musterwerkstatt demonstriert die Hardware für den sicheren Umgang mit Hochvoltkomponenten. Parallel zur Einführung des E-Citaro wurde zudem der Rettungsleitfaden für Mercedes-Benz-Busse um ein Kapitel eigens für den E-Citaro erweitert.



Die Spannung an Bord des E-Citaro beläuft sich auf bis zu 750 Volt – worauf sich neben Mitarbeitern in Werkstätten auch Rettungskräfte vorbereiten müssen. Sie werden anhand des Leitfadens über die Lage von Hochvoltkomponenten informiert, über die Position der Not-Aus-Schalter neben dem Fahrerplatz und hinter der Klappe für den Ladestecker. Mit diesen Schaltern sowie über einen Dreh mit dem Zündschlüssel wird der E-Citaro spannungsfrei geschaltet. Dann können Rettungskräfte gefahrlos eingreifen.

Die Hochvolt-Leitungen des E-Citaro sind auffällig orange eingefärbt und besonders widerstandsfähig ausgeführt, oder sie werden in einem orangenen Wellenschlauch geführt. Sämtliche Hochvolt-Komponenten sind mit dem markanten leuchtend gelben Warnzeichen für Spannung gekennzeichnet. Teil des spezifischen Sicherheitskonzepts ist darüber hinaus die aufprallsichere Unterbringung von Batteriemodulen im Heck des Elektrobusses.

Den Rettungsleitfaden für Omnibusse von Mercedes Benz kann man einfach herunterladen. Er liefert spezifische Informationen über alle Baureihen der Stadt-, Überland- und Reisebusse sowie für die unterschiedlichsten Antriebsarten einschließlich Gas- und Elektroantrieb. (Foto: Daimler)


Kategorie: Aufmacher, Technik