VIABUS MACHT RÜCKZIEHER UND HOFFT AUF ANDERE AUFTRÄGE

DIEPHOLZ: Warten auf Einstellungsverfügung

Nachdem BRH Viabus am Dienstag ihren Nachprüfungsantrag gegen den Ausschluss vom Bieterverfahren um das Linienbündel Diepholz Nord-West zurückgezogen hat, wartet der ZVBN nun auf die Einstellungsverfügung der Vergabekammer Bremen.



Auf Nachfrage der Kreiszeitung (Kreiszeitung Verlagsgesellschaft Syke) sagte Christof Herr, Geschäftsführer des Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN), die Einstellungsverfügung sei Voraussetzung für weitere Schritte im Vergabeverfahren. Man hoffe, bald den Zuschlag an das Busunternehmen Wilmering aus Vechta vergeben zu können.

Der ZVBN schloss den günstigsten Anbieter Viabus nach einer Rüge vom Vergabeverfahren aus, wogegen Viabus einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Bremen stellte. Aufgrund dieses Rechtsstreits bereitete der ZVBN eine Notvergabe vor, welche man nach der Annahme des Ausschlusses durch Viabus nun nicht braucht.

Viabus-Geschäftsführer Heiko Schütte sagte der Kreiszeitung: »Wir würden uns freuen, wenn wir in einem weiteren Vergabeverfahren berücksichtigt werden würden«. Er begründete die Rücknahme des Prüfungsantrags damit, dass »dieser Auftrag für uns zeitlich nicht mehr planbar« wäre. Es sei nämlich davon auszugehen, dass der Unterlegene im Nachprüfungsverfahren die nächste Instanz anrufen würde. Im Linienbündel Diepholz Nord-West sollen auf 31 Buslinien über 50 Fahrzeuge 1,7 Millionen Fahrplan-Kilometer pro Jahr fahren. Laut Schütte habe man noch keine neuen Busse für Diepholz Nord-West beschafft, die Hälfte der benötigten Busse seien am Firmensitz im Bestand, die benötigten Fahrer habe man »im Blick« gehabt, aber noch nicht verpflichtet.


Kategorie: Ausschreibungen, Top-News