LNVG FÖRDERT NEUBAU ABGEBRANNTEN BETRIEBSHOFS NICHT

REGIOBUS: Kein Neubau in Eldagsen

Die Planungen zur Neuerrichtung eines Betriebshofs in Eldagsen nach dem verheerenden Brand Weihnachten 2014 kommen auf den Prüfstand, nachdem die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) die Förderung versagt hat.


Der Regiobus-Betriebshof in Eldagsen nach dem Brand an Weihnachten 2014. (Foto: Regiobus)

Der Regiobus-Betriebshof in Eldagsen nach dem Brand an Weihnachten 2014. (Foto: Regiobus)


Wie Regiobus Hannover am Donnerstag, 11. Januar, mitteilte, habe die Geschäftsführung entschieden, den Ende 2015 / Anfang 2016 beschlossenen Neubau des Betriebshofs in Eldagsen/Springe »grundlegend auf den Prüfstand« kommen zu lassen, weil die LNVG keinen positiven Förderbescheid ausgestellt habe. Weihnachten 2014 waren bei einem Brand 23 Busse sowie große Teile des Betriebsgebäudes zerstört worden.

Laut Regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel müssten neben dem ablehnenden Bescheid auch weitere Überlegungen in eine Neubewertung des Bauvorhabens einfließen, sie sagte: »Wir wollen zukünftig verstärkt auf E-Mobilität setzen. Damit spielt auch der Standort des neuen Betriebshofes eine große Rolle. Geeignete Linien sollten angesichts der umweltpolitischen Dimension nach Möglichkeit elektrisch betrieben werden. Dazu braucht man eine Infra- bzw. Ladestruktur, die sich in der Nähe des Einsatzortes befindet.« Auch würden sich durch die derzeit laufende Überplanung des Liniennetzes Verschiebungen bzw. andere Schwerpunkte innerhalb des Bedienungsgebietes von Regiobus ergeben. Der Standort Eldagsen sei wegen seiner Randlage im Einsatzgebiet eher ungünstig.

Regiobus-Geschäftsführerin Regina Oelfke sagte: »Der aktuelle Wirtschaftsplan der Regiobus geht von der Gewährung der beantragten Landesförderung aus. Da dieses Geld nun nicht kommt, müssen die für den Neubau relevanten Finanzentscheidungen neu getroffen werden.«


Kategorie: Betrieb, Top-News