09.10.2017

Von: Peter Gebauer

AM 16. OKTOBER BEGINNT STUTTGARTER FEINSTAUBPERIODE

VVS: Keine Tages-Tickets mehr zum halben Preis

Am nächsten Wochenende beginnt in Stuttgart die dritte Feinstaub-Alarmperiode. Aber Einzelfahrscheine zum halben Preis gibt es im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) nicht mehr, nur noch verbilligte Tagestickets.


Am 16. Oktober beginnt in Stuttgart die Feinstaubperiode. Der VVS macht vorab schon Werbung für das neue Umwelt-Tagesticket. (Grafik: VVS)

Am 16. Oktober beginnt in Stuttgart die Feinstaubperiode. Der VVS macht vorab schon Werbung für das neue Umwelt-Tagesticket. (Grafik: VVS)


Die Feinstaubsaison 2016/17 habe im Verbund Mindereinnahmen in Höhe von elf Millionen Euro verursacht, berichtet die Badische Zeitung. »In der anstehenden Feinstaub-Periode vom 16. Oktober 2017 bis 15. April 2018 wird die Stadt Stuttgart bei entsprechender Wetterlage wieder Feinstaubalarm auslösen. In diesem Zeitraum bietet der VVS mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg ein besonders günstiges Umwelt-Tages-Ticket an«, schreibt der VVS auf seiner Internetseite. Ab dem 16. Oktober kann das neue Ticketangebot genutzt werden. Es ist während der gesamten Feinstaub-Periode bis zum 15. April 2018 erhältlich und bietet eine Ermäßigung von bis zu 35 Prozent.

Feinstaubalarm in Stuttgart

Feinstaubalarm wird in Stuttgart zwischen dem 16. Oktober 2017 und dem 15. April 2018 ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert. Meteorologen sprechen dabei von einer sogenannten Inversions- oder austauscharmen Wetterlage: Warmluft in den höher liegenden Luftschichten verhindert das Aufsteigen kalter Luft vom Boden. Im Stadtkessel und in den Tälern wird dadurch die Verdünnung der belasteten Luft erschwert oder verhindert. Dadurch können die Luftschadstoffe in Bodennähe nicht mehr abtransportiert werden und die Konzentration von Feinstaub und Stickstoffdioxid steigt an. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte.


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