11.06.2017

Von: Peter Gebauer

GÖTTINGEN DEBATTIERT KOMPLETTE UMSTELLUNG

GÖVB: Bis 2040 E-Bus-Flotte

Die Stadt Göttingen will ihre Busflotte bis 2040 komplett auf Elektroantrieb umstellen. Die fachliche Expertise für die Umstellung soll das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme in Dresden liefern.


In Göttingen wird die komplette Umstellung des Busbetriebs auf E-Busse bis 2040 debattiert. (Foto: GÖVB)

In Göttingen wird die komplette Umstellung des Busbetriebs auf E-Busse bis 2040 debattiert. (Foto: GÖVB)


Thoralf Knote
vom Institut hat den Mitgliedern des zuständigen Fachausschusses kürzlich die Vor -und Nachteile der Elektrobusse dargelegt und Vorschläge zur Umsetzung gemacht. Wie die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet, müssten die Verkehrsbetriebe der Stadt (GÖVB) massiv in Technik wie etwa für Ladestationen investieren. Auch die Schulung der Mitarbeiter werde Geld kosten.

Die Kosten spielen bei der aktuellen Willensbekundung dem Bericht zufolge noch eine untergeordnete Rolle. Darüber will der Finanzausschuss der Stadt am Dienstag debattieren. Nach aktuellen Schätzungen wären für die Umstellung Investitionskosten in Höhe von etwa 38,2 Millionen Euro nötig. Bliebe man bei Bussen mit Dieselantrieb, würden im selben Zeitraum 16,3 Millionen Euro Investitionskosten anfallen. Teurer würden die E-Busse wohl auch bei den Betriebskosten pro Kilometer. Der Mehraufwand liegt geschätzt bei 29 Cent pro Kilometer.


Kategorie: Betrieb