NEUAUFSTELLUNG DES PLAUENER WERKS LÄUFT

NEOPLAN: Yachten-Ausbauer an Bord

In einer Betriebsversammlung Anfang März möchte die Geschäftsführung die Belegschaft über die Neuaufstellung des Plauener Neoplan-Buswerks informieren.


Der frühere Neoplan-Geschäftsführer Achim Knabe (Bild) soll sich von München aus um das Anlaufen der Produktion im türkischen Werk kümmern. Neue Geschäftsführer in Plauen sind Gert Dolmetsch und André Körner (Screenshot von MAN-Webseite, 9. Februar 2015)

Der frühere Neoplan-Geschäftsführer Achim Knabe (Bild) soll sich von München aus um das Anlaufen der Produktion im türkischen Werk kümmern. Neue Geschäftsführer in Plauen sind Gert Dolmetsch und André Körner (Screenshot von MAN-Webseite, 9. Februar 2015)


Nach der Fertigung des letzten Neoplan-Busses Ende April soll die Neoplan GmbH Anfang Mai aufgelöst und das Werk als Bus Modification Center von MAN Truck & Bus fortgeführt werden (Der Roter Renner berichtete).

Wie die Freie Presse berichtet, sei als Teil der neuen Ausrichtung ein Yachtausbauer eingestellt worden, der die neue Tischlerei des Werkes einrichten soll. Während man früher »auf Menge ausgelegt« gewesen sei, werde man künftig »individuelle Einzelstücke« bauen, zitiert das Blatt den Betriebsratsvorsitzenden Marcus Galle. Auch die Lackiererei, die erst kurze Zeit vor Bekanntmachung der Produktionsverlagerung nach Ankara unter Inanspruchnahme von Fördergeldern errichtet worden war, soll im neuen Veredelungswerk eine Rolle spielen. Ein Rückbau der Anlage sei verworfen worden, da so die Hälfte ihres Wertes vernichtet worden wäre.

Inzwischen hätten rund 170 Mitarbeiter innerhalb des VW-Konzerns neue Anstellungen gefunden, weitere 52 sollen nach dem Rollout des letzten Busses zu VW wechseln. Ein Mitarbeiter sei sogar zu MAN nach Südafrika gewechselt.


Kategorie: Betrieb