LINIENBUS: Vierte Säule im Fernverkehr

Der Fernbus kann nach Ansicht von Kay Lindemann, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) die »vierte Säule des Personenfernverkehrs« werden, neben Pkw, Bahn und Flugzeug.


VDA-Geschäftsführer Kay Lindemann sieht den Fernlinienbus als künftigen wichtigen Bestandteil des Mobilitätsangebotes (Foto: VDA)

VDA-Geschäftsführer Kay Lindemann sieht den Fernlinienbus als künftigen wichtigen Bestandteil des Mobilitätsangebotes (Foto: VDA)


Der Kompromiss zur Novelle des Personenbeförderungsgesetzes sei ein »ermutigendes Signal für die Reformfähigkeit unseres Landes«, sagte Lindemann beim IAA-Symposium »Busfernlinienverkehr – mehr Mobilität/weniger Verkehr« in Hannover. Durch die Liberalisierung des Busfernlinienverkehrs stehe ein Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik an.


Der Bus, sagte Lindemann, »könnte Deutschlands sozialstes Fernverkehrsmittel werden, weil er Mobilität zum kleinen Preis bietet.« Er richte sich an Zielgruppen, deren Fernverkehrsmobilität bisher eingeschränkt sei. Der Bus sei aber nicht nur preisgünstig, sondern auch klimaschonend und sicher. Frank Nägele, Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium, unterstützte diese Einschätzung: »Wenn sich der Fernbus bewährt, wird er ein ganz selbstverständlicher Bestandteil unseres Verkehrssystems werden.«


Wolfgang Steinbrück,
Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) nannte den Bus den »Rekordhalter in Sachen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit«. Das Bahnmonopol im Fernverkehr sei nicht mehr zeitgemäß. Dass Bus und Bahn gut nebeneinander funktionierten, sehe man deutlich am Beispiel der Strecke Berlin–Hamburg: »Ein gutes Angebot von Bus und Bahn macht den öffentlichen Verkehr attraktiv


Kategorie: Recht & Politik, Top-News