KOBLENZ: EVM-APP MIT WLAN-LOGIN

Die Smartphone-App »Meine EVM« der Energieversorgung Mittelrhein (EVM), Mutter der Koblenzer EVM Verkehr, bietet neben minutengenauer Ankunft für Busse sowie einem direkten Draht zum EVM-Kundenportal auch die Möglichkeit, sich an (bislang) 28 WLAN-Hotspots einzuloggen, um kostenfrei im Internet zu surfen. Hotspots, von denen mehr eingerichtet werden sollen, bestünden derzeit in EVM-Kundencentern von Westerburg bis Gerolstein, an bedeutenden Koblenzer Wahrzeichen wie dem Deutschen Eck und der Festung Ehrenbreitstein sowie an wichtigen Haltestellen, wie der zentralen Haltestelle Zentralplatz-Forum. WLAN in Bussen werde derzeit in einem Bus getestet, um zu schauen, ob die Sendeleistung im Alltag ausreicht. Die Echtzeitdaten würden durch den Einsatz eines Betriebsleit- und Betriebsinformationssystems in den Bussen der EVM Verkehrsgesellschaft und der Kraftwagen-Verkehr Koblenz (KVG) geliefert. Das Foto zeigt beim Startschuss für die App am 8. September (von links): Jürgen Czielinski (Geschäftsführer EVM Verkehr), Stefan Dietz (Geschäftsführer Kevag Telekom), Sascha Böhr (Geschäftsführer Werbeagentur 247 Grad), Josef Rönz (Vorstandsvorsitzender EVM), Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, Thomas Berg (Projektleiter App-Entwicklung 247 Grad), Bernd Gowitzke (Geschäftsführer Kevag Telekom) und Hansjörg Kunz (Geschäftsführer EVM Verkehr). (Foto: EVM/Ditscher)

Wolfgang Steinbrück hat sein Amt als BDO-Präsident niedergelegt. (Foto: BDO)
Wolfgang Steinbrück hat sein Amt als BDO-Präsident niedergelegt. (Foto: BDO)
AMT MIT SOFORTIGER WIRKUNG NIEDERGELEGT
19.09.2017

BDO: Steinbrück nicht mehr Präsident

Mit sofortiger Wirkung hat Wolfgang Steinbrück am 19. September sein Amt als Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) niedergelegt.



Wolfgang Steinbrück habe mit diesem Schritt auf die drohende Insolvenz seines Unternehmens reagiert, teilte der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) in einer Erklärung mit. Vorstand und Hauptgeschäftsführung des BDO bedauern darin den Entschluss und beklagen die Umstände, die zu dieser Entscheidung führten. Die verbandspolitischen Aufgaben werden durch die Vizepräsidenten des BDO fortgeführt. Vizepräsidenten sind Ralf Weltersbach (zweiter Vorsitzender NWO) und Karl Hülsmann (Fachvereinigungsvorsitzender Omnibus und Touristik GVN). Hülsmann folgte im September 2016 auf die bisherige Vizepräsidentin Gisela Volz.

Stellvertretend für den gesamten Vorstand brachte BDO-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard das Bedauern über den Umbruch an der Spitze des Verbandes zum Ausdruck und verwies auch kritisch auf die Umstände, die diesen Schritt nun notwendig gemacht haben. »Ich bedauere es sehr, dass Wolfgang Steinbrück seine engagierte Arbeit als Verbandspräsident und Sprachrohr der privaten Busunternehmer in Deutschland beendet«, sagte Leonard zu der Entwicklung und fügte hinzu: »Er war in den zurückliegenden Jahren mit seinem Engagement sowie seiner Ausstrahlung ein hervorragender Fürsprecher und Vertreter für die Branche.«

Grund für den Schritt von Wolfgang Steinbrück sind ausstehende Zahlungen an den familiengeführten Traditionsbetrieb. Die Abläufe im thüringischen Gotha stehen dabei laut BDO »stellvertretend für eine aktuelle Tendenz im Busverkehr in Deutschland, bei der gesunde privatwirtschaftliche Unternehmen grundlos vom Markt gedrängt und gut funktionierende Strukturen vor Ort zerstört werden«. Oftmals sei damit auf Seiten von Städten und Gemeinden das Ziel verbunden, den Wettbewerb vor Ort zu unterbinden und öffentliche Unternehmen in eigener Hand mit Aufträgen zu versorgen.

Wolfgang Steinbrück war seit 2005 Präsident des BDO und hat die inhaltliche Ausrichtung des Verbands in dieser Zeit maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Er gehörte zuvor bereits seit 1993 zum Vorstand des Verbands. Im Jahr 2003 wurde Steinbrück das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen.

Von: Thomas Burgert

KEIN ELEKTROBUS AUF DEM MARKT ERFÜLLT ANFORDERUNGEN
18.09.2017

RUHRBAHN: Bei E-Bussen noch abwarten

Manchen Verkehrsunternehmen kann der Umstieg zur E-Mobilität nicht schnell genug gehen, die Ruhrbahn will abwarten.



In den nächsten Tagen will das Verkehrsunternehmen eine Machbarkeitsstudie zur E-Bus-Umstellung veröffentlichen, mit der das Aachener Büro »Ebusplan« beauftragt war. Wie die Neue Ruhr-Zeitung (NRZ) dazu berichtet, liegen die Ergebnisse dieser Studie dem Aufsichtsrat des aus Essener Evag und Mülheimer MVG fusionierten Unternehmens schon vor. Demnach werde empfohlen, die weitere Entwicklung auf dem Elektrobus-Markt zunächst noch abzuwarten. Die Erfahrungen aus anderen Städten, in denen Verkehrsunternehmen Elektrobusse testen, seien der Studie zufolge noch nicht überzeugend. Vor allem der hohe Preis, die Störanfälligkeit und der Wartungsaufwand werde angeführt. Die Anforderungen, die die Ruhrbahn an einen Elektrobus stellt, erfülle derzeit kein Modell auf dem Markt.

Die Ruhrbahn hatte angekündigt, ihre Busflotte mit insgesamt 185 Bussen in 15 Jahren auf abgasfreie Antriebstechnik umstellen zu wollen. Aufgrund der Studienergebnisse soll nun zunächst ein Testlauf auf einer Linie durchgeführt werden. Welche Linie das sein wird, soll ebenfalls in Kürze bekanntgegeben werden, berichtet die NRZ.

Von: Peter Gebauer

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