LEIPZIG: MODERNISIERTE »GEITHAINER« VORGESTELLT

Mit dem Betreiberwechsel auf der Linie RB 113 fährt zwischen Leipzig und Geithain die DB Regio Südost. Schrittweise werden vier modernisierte Dieseltriebwagen der Baureihe 641 auf der Strecke eingesetzt. Das erste umgebaute Fahrzeug wurde von Vertretern der DB Regio offiziell vorgestellt. Das silbergraue Fahrzeug mit den auffallenden gelben Türen benötigt 46 Minuten für die 55 Kilometer lange Strecke. Die Triebwagen haben 69 Sitzplätzen, davon acht in der ersten Klasse. Die Fahrzeuge verfügen im Mehrzweckbereich über ausreichend Platz für Kinderwagen und Fahrräder. Der barrierefreie Triebwagen ermöglicht an den gekennzeichneten Stellen über eine mobile Rampe den Ein- und Ausstieg mit dem Rollstuhl. Das Bild zeigt (von links): Frank Klingelhöfer (DB Regio), Oliver Mietzsch (Geschäftsführer des Zweckverbands für den Nahverkehrsraum Leipzig), Geithains Bürgermeister Frank Rudolph, Henriette Hahn (DB Regio) und Henry Graichen (Landrat Landkreis Leipzig). (Foto: DB AG)

Robert Frank, Geschäftsführer der INVG und der Ingolstädter Stadtbus GmbH (Foto: INVG)
Robert Frank, Geschäftsführer der INVG und der Ingolstädter Stadtbus GmbH (Foto: INVG)
INGOLSTADT FÜRCHTET PFORZHEIMER VERHÄLTNISSE
21.07.2016

INVG: Erstes Schiff im Eisfeld

Bei der kommunalen Stadtbus GmbH in Ingolstadt befürchtet man Pforzheimer Verhältnisse.



Der Stadtverkehr Pforzheim sei »das erste Schiff, das ins Eisfeld hineinfährt«, sagte Ingolstadts Stadtbus-Geschäftsführer Robert Frank dem Donaukurier. Frank ist auch Geschäftsführer der Stadtbus-Mutter Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG). Am Dienstag hat er im Aufsichtsrat des Unternehmens auf die »dramatische Entwicklung« im Nahverkehr aufmerksam gemacht. Die Neuvergabe des Busverkehrs steht in Ingolstadt im Jahr 2019 an.

»Für uns geht es um sehr, sehr viel«, zitiert der Donaukurier den INVG-Chef in seinem Appell an die Stadträte, »es geht um die persönliche Zukunft aller Mitarbeiter des Stadtbus Ingolstadt«. Die bedrohliche Situation sei »mittlerweile real«. Frank verweist auf aktuelle Beispiele wie Pforzheim und Hildesheim, wo private Bieter gegen kommunale Betriebe angetreten sind bzw. antreten. Die Folge könnten sehr schnell Betriebsschließungen sein. Das Beispiel Pforzheim drohe, »Schule zu machen«.

Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel sagte dem Donaukurier dazu: »Wir müssen uns wettbewerbsfähig aufstellen.« Grundsätzlich indes sei Wettbewerb »nichts Schlechtes«.

Mit den Mitarbeitern der Stadtbus GmbH wurde bereits gesprochen. Betriebsratschef Gerhard Königer habe das Thema schon sehr früh angesprochen, sagte er auf Anfrage der Zeitung. »Wir sind sehr aktiv. Wir wollen Hand in Hand mit dem Arbeitgeber arbeiten, um den Betrieb am Laufen zu halten.«

Von: Peter Gebauer

Tesla Lenkrad: Bald auch in Bussen? (Foto: Tesla)
Tesla Lenkrad: Bald auch in Bussen? (Foto: Tesla)
ELEKTROAUTO-PIONIER KÜNDIGT NUTZFAHRZEUGE AN
21.07.2016

E-BUSSE: Tesla will Busse bauen

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla will in Zukunft auch Elektrobusse bauen.



Das hat Tesla-Chef Elon Musk in einem am Mittwoch veröffentlichten »Masterplan« angekündigt. Sein Unternehmen wolle künftig auch Elektrobusse, Lastwagen mit E-Antrieb und Solardächer für Häuser mit integrierten Batteriespeichern anbieten, außerdem soll die Produktlinie der Elektroautos auf alle wichtigen Segmente ausgeweitet werden.

Das autonome Fahren, eine Kernkompetenz des Elektroauto-Pioniers, soll auch in Zukunft vorangetrieben werden – trotz eines Unfalls mit einem Toten. Alle künftigen Tesla-Modelle sollen vollständige Selbstfahrfähigkeiten haben, auch die Busse und Lastwagen. Musk kündigte die Vorstellung der Nutzfahrzeuge für das kommende Jahr an.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung dazu berichtet, stehe Tesla nach wiederholten Lieferproblemen unter Druck. Im zweiten Quartal habe das Unternehmen zum zweiten Mal in Folge weniger Autos an seine Kunden ausgeliefert, als in Aussicht gestellt. In der Branche seien zuletzt die Zweifel gewachsen, ob Tesla es schaffe, die wachsende Nachfrage nach Elektroautos zu befriedigen.

Von: Peter Gebauer

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