VDV plädiert für SPNV-Direktvergaben
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat seine Forderung nach der Möglichkeit von Direktvergaben im SPNV bekräftigt.

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff hält Direktvergaben im SPNV für eine sinnvolle Möglichkeit (Foto: Frank Schliffke)
Nach einem »runden Tisch« waren Vertreter des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sowie von Abellio, Veolia-Verkehr, Keolis Deutschland und Benex vor die Presse getreten. Sie sprachen sich dafür aus, eine Direktvergabe dann zu ermöglichen, wenn der Vertrag zuvor einmal in einem Wettbewerbsverfahren vergeben worden sei.
Der VDV hatte bereits im September darauf hingewiesen, dass immer wieder Ausschreibungen aufgehoben werden, weil sich nicht genügend Bieter finden. Wenn nur zwei oder drei Angebote vorlägen, könne man nicht von »Wettbewerb« sprechen. Die Ergebnisse der Ausschreibungen hätten zudem gezeigt, dass diese keineswegs zwingend günstiger seien als Direktvergaben.